Zwei Räder und das Schnurren des Motors, das ist es, was diese Menschen verbindet!

Die Hells Angels und die Bandidos gehören zu den bekanntesten Motorrad-, bzw. Rocker-Clubs auf der ganzen Welt. In Deutschland haben sie sich in Berlin ihren Hauptsitz aufgebaut.

Die ganze Rocker-Geschichte begann in den 30er Jahren schon in den USA, doch schnell verbreiteten sich die Leidenschaft und der Zusammenhalt und erreichten auch irgendwann Deutschland.

Die Hells Angels sind seit 1990 in Berlin vertreten und bilden seither eine Gruppe von circa 300 Mitgliedern. Die Bandidos, die es erst seit 2000 in Berlin gibt, haben jedoch fast doppelt so viele Mitglieder, denn sie kommen auf eine Anzahl von fast 540 Mitgliedern. Neben den zwei berühmten Clubs gibt es noch ungefähr 30 andere Motorrad-Clubs, die in Berlin vertreten sind. Da Berlin eine große Stadt ist, gelingt es den Clubs, sich nicht in die Quere zu kommen. Sie haben sich sozusagen ihre eigenen Bereiche in ganz Berlin eingeteilt, damit sie den Frieden aufrecht halten können.

Alle Mitglieder gehen dem gleichen Hobby nach: Motorradfahren! Die Clubs bilden eine richtige Struktur und somit hat jedes Mitglied seinen bestimmten Platz und eine Aufgabe in der Gruppe. Vom President bis hin zum Anwärter sind alle Aufgaben im Club verteilt. Somit hat einer die Befehlsgewalt, ein anderer muss sich um die Fahrzeuge kümmern oder um die Waffen und wiederum ein anderer betreibt Lokale für den Club.

In sich haben sie eine starke Struktur und halten zusammen, doch nach außen kommt es bei den Motorrad-Clubs oft mal zu kriminellen Übergriffen, manchmal auch clubübergreifenden Auseinandersetzungen.

Doch diese sollen begraben werden. Die ‘Bosse’ von den Motorrad-Clubs aus Berlin treffen sich oftmals, um den Frieden untereinander beibehalten zu können. Daher hat auch jeder Club seinen eigenen ‘Tanzbereich’ in Berlin, was dazu dienen soll, dass sich die Clubs nicht in die Quere kommen.